Von hochspezialisierter Herzchirurgie bis zu neuen Erkenntnissen für die Behandlung: Bei ihrem Besuch im Kepler Universitätsklinikum (KUK) erhielten Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner, BSc, und LH-Stv.in Mag.a Christine Haberlander kürzlich Einblicke in die oberösterreichische Universitätsmedizin. Im Mittelpunkt stand das Zusammenspiel von Versorgung, Forschung und Lehre. Gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz bringt das Klinikum wissenschaftliche Erkenntnisse in die klinische Praxis und bildet die Ärztinnen und Ärzte von morgen aus.
Schwere Herz- und Gefäßerkrankungen, komplexe neurologische Krankheitsbilder und seltene Erkrankungen: Das Kepler Universitätsklinikum bündelt ein breites Spektrum hochspezialisierter Medizin. Als zweitgrößtes Krankenhaus Österreichs versorgt es mit rund 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und rund 1.800 Betten jährlich rund 1,5 Millionen Menschen aus Oberösterreich und darüber hinaus.
„Universitätsmedizin bedeutet, dass wir die bestmögliche Versorgung heute mit der Forschung für die Medizin von morgen verbinden. Am Kepler Universitätsklinikum wird deutlich, wie wichtig das Zusammenspiel von Forschung, Lehre und klinischer Praxis ist. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse können so direkt den Patientinnen und Patienten zugutekommen. Gleichzeitig bilden wir die Ärztinnen und Ärzte aus, die unser Gesundheitssystem in Zukunft braucht. Das stärkt die medizinische Versorgung und den Forschungsstandort Oberösterreich“, betont Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner, BSc.
„Gesundheit ist das Wertvollste, was wir haben. Deshalb ist es unser Anspruch, den Menschen in Oberösterreich die bestmögliche medizinische Versorgung zu bieten – heute und in Zukunft. Das Kepler Universitätsklinikum leistet dafür einen unverzichtbaren Beitrag. Hier treffen herausragende medizinische Kompetenz, innovative Forschung und der tägliche Einsatz engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufeinander. Das bedeutet für die Menschen Sicherheit und Vertrauen – gerade dann, wenn sie auf medizinische Hilfe angewiesen sind“, betont Gesundheitslandesrätin LH-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander.
Mehr als 1.500 große herzchirurgische Eingriffe pro Jahr und ein etabliertes Kunstherzprogramm stehen für einen Schwerpunkt am Standort: die Behandlung schwerer Herz- und Gefäßerkrankungen. Gemeinsam mit dem Klinikum Wels-Grieskirchen bildet das Kepler Universitätsklinikum das Universitäre Herz Zentrum OÖ, eine zentrale Anlaufstelle für Betroffene. Für die Behandlung angeborener Herzfehler zählt das Kinderherz Zentrum zu den führenden Einrichtungen Europas.
Der Neuromed Campus bündelt die Behandlung von Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und des Nervensystems sowie psychischer Erkrankungen. Hochspezialisierte Teams betreuen hier auch Menschen mit besonders komplexen Krankheitsbildern. Das international anerkannte Zentrum verbindet diese Expertise mit modernster technischer Ausstattung.
Robotergestützte Eingriffe, hochmoderne Hybrid-Operationssäle und minimalinvasive Verfahren erweitern die Behandlungsmöglichkeiten. Sie ermöglichen eine präzisere, individuell abgestimmte Medizin. Auch die Frauen-, Kinder- und Jugendheilkunde deckt ein breites Spektrum spezialisierter Versorgung ab: von der Betreuung von Risikoschwangerschaften und Frühgeborenen bis zur Behandlung seltener Erkrankungen.
Der Besuch führte auch an die Medizinische Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz, wo ein gemeinsamer Austausch stattfand. Eingebunden waren dabei auch JKU-Rektor Univ.-Prof. Dr. Stefan Koch und Mag.a Dr.in Elgin Drda, Vizerektorin für Medizin und Dekanin der Medizinischen Fakultät. Damit rückte neben den Einblicken in den Klinikalltag auch die universitäre Perspektive auf die Verbindung von Versorgung, Forschung und Lehre in den Blick.
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die klinische Praxis zu übertragen, innovative Behandlungsmethoden zu entwickeln und künftige Ärztinnen und Ärzte auszubilden: Diese Aufgaben verbinden das Kepler Universitätsklinikum und die Medizinische Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz. Patientinnen und Patienten erhalten dadurch Zugang zu modernen Diagnose- und Therapieverfahren sowie zu medizinischer Expertise auf universitärem Niveau. Zugleich stärkt das Zusammenspiel von Krankenversorgung, Forschung und Lehre den Gesundheitsstandort Oberösterreich. „Universitätsmedizin verbindet die Versorgung von heute mit den Behandlungsmöglichkeiten von morgen. Gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz bringen wir Forschung in die klinische Praxis und bilden die nächste Generation von Ärztinnen und Ärzten aus. Im Mittelpunkt steht dabei, was diese Verbindung für unsere Patientinnen und Patienten leisten kann: neue Erkenntnisse für eine individuell abgestimmte, hochpräzise Behandlung nutzbar zu machen“, sagt Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas, Geschäftsführer des Kepler Universitätsklinikums