Als Advanced Practice Nurse (APN) genauer CNS (Clinical Nurse Specialist) übernimmt diese eine zentrale Rolle in der Pflegeentwicklung und stellt sicher, dass evidenzbasierte Erkenntnisse wirksam in die klinische Praxis übertragen werden. Unter dem Leitgedanken „Pflegeentwicklung unterstützt die Praxis, damit Qualität für Patientinnen und Patienten wächst“ verbindet die APN wissenschaftliche Fundierung mit praktischer Umsetzung.
Pflegeentwicklung wird aktiv und evidenzbasiert gestaltet, um die Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten nachhaltig zu verbessern. Durch die systematische Integration aktueller pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse und innovativer Pflegemethoden stärkt die APN die klinische Praxis und unterstützt Pflegeteams dabei, komplexe Anforderungen fachlich fundiert zu bewältigen. Zentrale Aufgaben umfassen die Analyse bestehender Pflegeprozesse, die Identifikation von Entwicklungs- und Qualitätsbedarfen sowie die Implementierung evidenzbasierter Interventionen, die direkt zur Verbesserung der Patientinnen- und Patientenversorgung beitragen. Die APN initiiert, leitet und begleitet Projekte zur Qualitätssteigerung und wirkt als Motor für Innovationen in der Pflegepraxis.
Als fachliche Schnittstelle zwischen Pflegeteams, multiprofessionellen Bereichen und der Pflegedirektion fördert die APN den strukturierten Wissenstransfer und unterstützt Kolleginnen sowie Kollegen bei der Umsetzung neuer pflegerischer Standards. Sie begleitet Netzwerke, moderiert Expertinnen- und Expertengruppen und trägt zur Etablierung neuer Rollen und Kompetenzprofile innerhalb der Pflege bei. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Evaluation pflegerischer Maßnahmen, der Durchführung praxisnaher Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie der kontinuierlichen Kompetenzweiterentwicklung von Mitarbeitenden. Durch gezielte Bildungsmaßnahmen stärkt die APN die fachliche Sicherheit im Team und schafft die Grundlage dafür, dass Pflegequalität sichtbar wächst sowie Patientinnen und Patienten bestmöglich profitieren.
Dieses Kompetenzfeld wird von DGKP Katharina Hehenberger, MSc BSc APN verantwortet.
Ein wesentlicher Fokus der Stabsstelle Pflegeentwicklung liegt liegt in der erfolgreichen Integration internationaler Pflegekräfte.
Von zentraler Bedeutung ist dabei die Durchführung des strukturierten Rekrutierungs- und Onboarding-Prozesses sowie der gezielten organisatorischen und fachlichen Unterstützung bis hin zu einer Nostrifikation. Gleichzeitig ist es auch das Ziel, im Kepler Universitätsklinikum eine Umgebung zu schaffen, in der internationale Pflegekräfte ihr Wissen und ihre Erfahrung einbringen können.
Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt der Stabsstelle Pflegeentwicklung liegt in der Organisation der Praktikantinnen und Praktikanten sowie der Planung und Koordination von Fort- und Weiterbildungen für die Berufsgruppe der Pflege.
DGKP Sylvia Hinterdorfer ist für diesen Schwerpunkte innerhalb der Stabsstelle Pflegeentwicklung zuständig.
Die Stabsstelle Pflegeentwicklung vereint die Verantwortung für eine zukunftsorientierte, strukturierte Ausbildungskoordination mit der gezielten Weiterentwicklung von Qualität und Sicherheit im OP-Bereich. Im Mittelpunkt steht die Koordination der praktischen Ausbildung von motivierten Auszubildenden mit dem Fokus neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das hochspezialisierte Umfeld des OPs vorzubereiten und zu gewinnen.
Gleichzeitig wird das Qualitäts- und Risikomanagement im Z-OP des Kepler Universitätsklinikum aktiv vorangetrieben. Es gilt, die höchsten Qualitäts- und Sicherheitskriterien im Operationssaal täglich für die PatientInnen zu erreichen. Durch diese Schwerpunkte wird eine hohe Versorgungsqualität im Z-OP erzielt.
Dieser Tätigkeitsbereich wird durch DGKP Maria Lehner, MBA ausgeübt.