Spätestens seit der Covid-Pandemie ist der richtige Umgang mit Schutzmaßnahmen und hochansteckenden Erkrankungen vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertraut. Dieses Wissen muss jedoch regelmäßig aufgefrischt und durch praktische Übungen gefestigt werden. Die Station D 3.2, die Infektiologische Station der Klinischen Abteilung für Infektiologie und Tropenmedizin am Kepler Universitätsklinikum, nahm daher Ebola als aktuelles Übungsszenario zum Anlass.
Stationsleitung DGKP Bettina Mörixbauer führte das Team durch die wichtigsten Inhalte und Abläufe des Spitalskatastrophenplans. Gemeinsam wurden die relevanten Strukturen und Vorgehensweisen im Umgang mit hochinfektiösen Patientinnen und Patienten besprochen. Leiter der Klinischen Abteilung für Infektiologie und Tropenmedizin Univ.-Prof. Dr. Helmut Salzer gab dem Team ein Update zu den wichtigsten medizinischen Grundlagen rund um Ebola und vermittelte den aktuellen Wissensstand kompakt und praxisnah.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der persönlichen Schutzausrüstung bei Hochrisikoinfektionen. Das Hygieneteam unterstützte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fachlich und praktisch beim korrekten An- und Ablegen der Schutzausrüstung. Die entsprechenden Abläufe wurden im Rahmen der Übung intensiv trainiert.
Die Übung bot eine gute Möglichkeit, medizinisches Wissen, organisatorische Abläufe und praktische Fertigkeiten miteinander zu verbinden und zu festigen. Regelmäßige Schulungen und praktische Übungen tragen dazu bei, dass das Team im Umgang mit Hochrisikoinfektionen bestmöglich vorbereitet ist und im Ernstfall sicher, strukturiert und routiniert handeln kann.