Mit 16. März hat Prim.a Dr.in Sarah Verheyen, eine ausgewiesene Expertin für seltene Erkrankungen, ihre neue Funktion als Leiterin des Instituts für Medizinische Genetik am Kepler Universitätsklinikum übernommen. Mit ihrem umfassenden wissenschaftlichen und klinischen Hintergrund wird sie künftig wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Faches setzen.
Dr.in Sarah Verheyen studierte Humanmedizin an der Medizinischen Universität Graz und absolvierte anschließend ihre Facharztausbildung für Medizinische Genetik am dortigen Institut für Humangenetik. Seit 2020 ist sie als Fachärztin tätig und gilt als Spezialistin für seltene genetische Erkrankungen, Exom- und Genomdiagnostik sowie genetische Beratung.
Zu ihren wissenschaftlichen Schwerpunkten gehört die Diagnostik komplexer genetischer Syndrome, die Erweiterung klinischer Phänotypen sowie die Etablierung neuer diagnostischer Verfahren – Bereiche, in denen sie maßgeblich zur Verbesserung der Patientinnen- und Patientenversorgung in Österreich beigetragen hat.
Seit mehreren Jahren nimmt Prim.a Dr.in Verheyen verantwortungsvolle Leitungsfunktionen wahr, darunter:
Darüber hinaus ist sie federführend an der Organisation österreichweiter Exom‑ und Genomtreffen beteiligt und engagiert sich seit vielen Jahren in der universitären Ausbildung junger Medizinerinnen und Mediziner.
Mit einer Vielzahl an Publikationen in hochrangigen Fachjournalen, mehr als zehn Jahren wissenschaftlicher Tätigkeit und aktiver Teilnahme an internationalen Kongressen macht sich Dr.in Verheyen auch in der Forschung einen Namen. Derzeit leitet sie als „Principal Investigator“ das „Babypanther“-Projekt, das sich der Genomdiagnostik schwer erkrankter Neugeborener widmet – ein innovativer Ansatz, der zu einer schnelleren und präziseren Ursachenabklärung beiträgt und damit essenzielle therapeutische Entscheidungen ermöglicht.
„Mit Prim.a Dr.in Sarah Verheyen konnten wir eine Expertin gewinnen, die klinische Versorgung, wissenschaftliche Forschung und Lehre in idealer Weise verbindet. Ihre umfangreiche Erfahrung in der Diagnostik seltener Erkrankungen und der modernen Genommedizin wird entscheidend dazu beitragen, die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten weiter zu stärken und den Standort medizinisch wie wissenschaftlich zukunftsweisend auszubauen“, betont Priv.-Doz. Dr. Karl-Heinz Stadlbauer, Ärztlicher Direktor des Kepler Universitätsklinikums.